Lichtenberg: Was macht einen Projektvorschlag erfolgreich?

05.07.2018

Der vierte Ideenaufruf zum Programm Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung (PEB) steht für den September 2018 an und der Bezirk Lichtenberg hat sich die Frage gestellt, wie sich die Projektvorschläge sowohl quantitativ als auch qualitativ verbessern lassen. Was kann der Bezirk tun, um hier zu besseren Ergebnissen zu kommen.


Eine erste Antwort auf diese Frage gab Thomas Neumann von der zgs consult GmbH, der BBWA-Berater für den Bezirk Lichtenberg. Im Rahmen eines Vortrages zur Sitzung des Steuerungskreises gab er Antworten auf die Frage, was einen Projektvorschlag erfolgreich macht. Die folgenden Kriterien haben sich als wesentliche Erfolgsfaktoren erwiesen:

  • Die Zielgruppenbeschreibung muss spezifisch sein. Je spezieller desto besser!
  • Das Vorgehen zur Gewinnung der Teilnehmer*innen muss klar sein. Hier sollten keine Eventualitäten beschrieben werden, sondern konkrete und realistische Vorgehensweisen.
  • Die Anzahl der Teilnehmer*innen und der Qualifizierungsstunden sollte realistisch eingeschätzt werden. Für PEB-Projekte sind 20 Teilnehmer*innen pro Jahr die Mindestanforderung.
  • Die Kompetenzerhöhung bei den Teilnehmer*innen muss erkennbar und eindeutig beschrieben sein.
  • Die Beschreibung des Projektes muss konkret und nachvollziehbar sein. Allgemeinplätze sind zu vermeiden.
  • Qualifizierungen sollten in Form von beispielhaften Abläufen beschrieben werden.
  • Die Kofinanzierung muss von Beginn an sicher, abgestimmt und verbindlich sein. Hier ist insbesondere auf die Verbindlichkeit der Nachweisdokumente zu achten.
  • Der lokale Bezug muss klar erkennbar und deutlich beschrieben sein. Kontakte zum Bezirk sollten deshalb früh genug geknüpft werden.
  • Die Projektinhalte müssen klar und eindeutig dem Ideenaufruf und den Zielen des Programms entsprechen.
  • Ein „Prototyp“ des Projekts wurde früh genug entwickelt und mit allen wichtigen Partnern (Zielgruppen, BBWA-Geschäftsstelle, Jobcenter…) abgestimmt. Die Projektplanung sollte immer zielorientiert erfolgen.

Der Steuerkreis nahm die Vorschläge mit großem Interesse auf. Sie sollen den Trägern im Bezirk klar kommuniziert werden. Das Gremium will auch weiterhin an diesem bedeutenden strategischen Thema arbeiten. Im Rahmen eines Stammtisches Ende September 2018, wird Thomas Neumann erneut eingeladen, um u. a. auch die Thematik der sozialen Innovation näher zu beleuchten. Über den Erfolg der strategischen Überlegungen werden wir weiterhin berichten.

Bei konkreten Fragen zum Thema können interessierte Träger sich gerne an den zuständigen Berater wenden:

Thomas Neumann
Tel. 030 - 278733-88
t.neumann@zgs-consult.de

 

 

  
  

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