Was bringt soziale Innovation voran?

Erfahrungsaustausch zum ESF+ Förderinstrument 13 am 19.03.2026

Lokale Förderung sozialer Integration und Innovation „LSI“

Ziele des Erfahrungsaustauschs 

Welche Ansätze bringen soziale Innovation wirklich voran? Und was lernen wir konkret für die nächste Umsetzung? 

Zu diesen Fragen organisierten die BBWA-Geschäftsstellen und die zgs consult GmbH am 19.03.2026 eine Netzwerkveranstaltung für Entwicklungsprojekte des Förderinstruments „Lokale Förderung sozialer Integration und Innovation (LSI)“ im Berliner Programm des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+). 

Das Treffen im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg war der Startschuss zur berlinweiten Vernetzung der Träger im zweiten Förderaufruf. Akteur*innen aus Projekten und Verwaltung kamen zusammen, lernten sich kennen, teilten konkrete Praxisbeispiele und nahmen Impulse für die nächste Arbeitsphase mit. Im Fokus stand der Übergang von der Analyse zur Konzeption – und die Frage, wie sich das Potenzial der Ideen klar herausarbeiten und modellhaft darstellen lässt. 

Diese Dokumentation macht die Diskussionen der Entwicklungsprojekte sichtbar und bündelt die zentralen Ergebnisse des Treffens. 

Kontext des Erfahrungsaustausches 

In der EU-Förderperiode 2021–2027 setzen die Berliner Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit (BBWA) ihren Weg fort, über Fördermittel lokales zivilgesellschaftliches Potenzial zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu stärken. Mit dem Förderinstrument „Lokale Förderung sozialer Integration und Innovation (LSI)“ soll der Fokus noch stärker auf multiperspektivischer Kooperation, Vernetzung mit dem Ziel der Entwicklung sozial-innovativer Ansätze liegen. 

Eine Besonderheit der aktuellen Förderung ist die Finanzierung von Entwicklungsprojekten: Sie ermöglichen den Aufbau von Projektpartnerschaften sowie eine fundierte Problem-, Ursachen- und Umfeldanalyse zu gesellschaftlichen Problemlagen in den Bezirken. Darauf aufbauend werden erprobungsreife Modellkonzepte als Prototypen für neue Lösungsansätze entwickelt. 

Tagesordnung   

Grußwort Anita Leese-Hehmke, stellvertretende Geschäftsführerin im Jobcenter Friedrichshain Kreuzberg   

Grußwort Sabrina Klaus-Schelletter, Referatsleiterin für Beschäftigungsförderung in der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung  

  1. Experteninput Thorsten Jahnke, Social Impact gGmbH: „Wie komme ich vom lokalen Problem zum sozial-innovativen Lösungsansatz?“  
  2. Erfahrungsaustausch in drei Themengruppen  
  3. Wie kommen wir von der Problem-, Ursachen- und Umfeldanalyse (PUUA) zur neuartigen Idee?  
  4. Wie entwickeln wir das Modellkonzept als Prototyp für Erprobung der neuartigen Idee?   
  5. Wie kann es gelingen, das sozial-innovative Potential unserer Idee herausarbeiten?   
  6. Fishbowl-Diskussion: „Wie entstehen tragfähige soziale Innovationen?“ 
  7. Schlusswort der Fachstelle des ESF+-Förderinstruments „LSI“, der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA) 

Damit sich die Projekte vernetzen konnten, gab es vor dem offiziellen Beginn ausreichend Zeit, in Gespräche zu gehen oder auch eigene Kontaktwünsche auf Steckbriefen festzuhalten, die im Nachhinein zur Verfügung gestellt wurden.

Mehr als 160 Teilnehmer*innen verfolgten zunächst zwei Input-Referate, bevor im zweiten Teil eine lebhafte und inspirierende Diskussion zentrale Aspekte und Fragen näher beleuchtete: