ChancenBot – Erzieher*innen von morgen für Tempelhof- Schöneberg

ChancenBot – Erzieher*innen von morgen für Tempelhof- Schöneberg
Bezirk
Tempelhof-Schöneberg
Träger
wortlaut Bildungswerkstatt UG (haftungsbeschränkt)
Sachsendamm 93
10829 Berlin
Deutschland
Aufgang B
Projektadresse
10115 Berlin
Deutschland
Kontakt / Ansprechpartner*in
Laura Benary
Projektleitung
Laufzeit:01.10.2024-31.03.2025
Förderprogramm:LSI 2023/1 (Entwicklungsprojekte)
Beantragte Fördersumme:49.731,36
Zielgruppen-Befragung
Kurzbeschreibung

Das Projekt untersucht die Frage, inwiefern ein digitales Tool – hier „ChancenBot“ genannt – in der Lage ist, zwei besonders herausgeforderte Zielgruppen (Alleinerziehende & Menschen mit Migrationshintergrund) im Bezirk Tempelhof-Schöneberg beim (Quer-)Einstieg in frühpädagogische Berufsfelder zu unterstützen und somit eine gesellschaftliche Veränderung anzustoßen. Durch die Befragung bezirklicher Stakeholder*innen wird die aktuelle Situation von Informations- und Beratungsstellen ermittelt. Parallel kommen die Zielgruppen selbst zu Wort, um ihre spezifischen Bedarfe und Hürden bei Berufsorientierung und -einstieg darzustellen. So wird ermittelt, wie Informationen und Formate gestaltet sein sollten, um die Ausgangslage positiv zu beeinflussen. Die Ergebnisse münden in einer modellhaften Skizze eines „ChancenBots“ mit Handlungsempfehlungen für den Bezirk. wortlaut leitet das Projekt, unterstützt durch das Bezirksamt und das Jobcenter Tempelhof-Schöneberg.

Zielgruppe

Das Projekt fokussiert vor allem das Potenzial zweier im frühpädagogischen Bereich bislang unterrepräsentierter Gruppen mit spezifischen Problemlagen: Alleinerziehende sowie Menschen mit Migrationshintergrund.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist insbesondere für Alleinerziehende ein Schlüsselfaktor für ihre Berufstätigkeit. Sie befinden sich oft in einer multidimensionalen Problemlage, die je nach individueller Ausprägung diverse lokale Akteur*innen auf den Plan ruft: Eine Mutter bekommt im Beruf potenziell Schwierigkeiten, wenn die Betreuungssituation für ihr Kleinkind nicht geklärt ist (Kita/Arbeitgeber/Jugendamt). Sie muss sich nicht selten um den Unterhaltsvorschuss kümmern, weil der Vater keinen Unterhalt bezahlt (Jugendamt). Gleichzeitig benötigt sie Aufstockungsleistungen, wenn ihr Einkommen nicht ausreicht (Kinderzuschlag, Wohngeld, Jobcenter). Hinzukommen Ängste, durch berufliche Veränderung für die Betreuung des Kindes auszufallen. Finanzielle Sicherheit und eine geklärte Betreuungssituation sind starke Bedürfnisse von Ein-Eltern-Familien. Sie sind mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die mit vielen Behördengängen und entsprechendem „Antragswust“ verbunden sind. In erster Linie fehlen Alleinerziehenden bedingt durch den enormen „Mental Load“ die zeitlichen und persönlichen Ressourcen, um ihre langfristige berufliche Orientierung anzugehen.
Über ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks hat einen Migrationshintergrund (Quelle: BA Tempelhof-Schöneberg). Von den oben genannten Herausforderungen Alleinerziehender sind sie zum Teil auch in der Schnittmenge „Alleinerziehende mit Migrationshintergrund“ betroffen. Erschwerend hinzu kommen oftmals die sprachlichen Barrieren von Menschen mit Migrationsgeschichte. Diese variieren stark und sind nicht verallgemeinerbar. Dennoch spielen sie eine entscheidende Rolle, was die tatsächlichen Hürden und gefühlten Berührungsängste in Bezug auf öffentliche Beratungsstellen anbelangt. So geht es auch vielen ukrainischen Geflüchteten. Aus unserer praktischen Arbeit im Bereich der Berufsorientierung stellen wir eine große Nachfrage vonseiten ukrainischer Frauen fest, die in das Berufsfeld Kita einsteigen möchten. Die sprachliche Hürde und die fehlende Anerkennung bestehender Abschlüsse stellen hierbei allerdings schwer überwindbare Herausforderungen dar. Es gibt für Ukrainer*innen vereinfachte Einstiegsmöglichkeiten, die von der Senatsverwaltung eingeführt wurden. Diese Informationen erreichen jedoch die Zielgruppe sowie die Kitas als mögliche Arbeitgeber*innen oftmals nicht. In der Folge bleibt viel Potential ungenutzt.

Beabsichtigte Ergebnisse und Wirkungen

Das Entwicklungsprojekt zielt auf die Stärkung und Nutzung der Potenziale von Alleinerziehenden sowie von Menschen mit Migrationshintergrund im Bezirk Tempelhof-Schöneberg in Bezug auf ihre Berufsorientierung und Einstiege in frühpädagogische Berufsfelder. Wir lehnen uns im Entwicklungsprojekt an das bekannte
Wirkungsmodell von Phineo an. Die Vorgehensweise im Projekt wird dabei stets von der sozialen Wirkung (Impact) aus betrachtet und hin zu Outcome und Output heruntergebrochen. Schließlich kann der gesellschaftliche Impact am Ende nur erzielt werden, wenn auch Outcome- und Output-Ziele erreicht wurden (vgl.
Wirkungstreppe nach Phineo). Durch bedarfsgerechtere Informationen rund um (Einstiegs-)Möglichkeiten in den Beruf als Erzieher*in o.Ä. sowie die digitale Aufarbeitung der Inhalte in einem niedrigschwelligen Tool (Output) – hier ChancenBot genannt – werden mittelfristig positive Wirkungen auf die Zielgruppen und ihre beruflichen
Ausgangslagen (Outcome) erreicht. Langfristig kann auch der vom Fachkräftemangel betroffene Bezirk positive Veränderungen verzeichnen (Impact). Sowohl Alleinerziehende als auch Menschen mit Migrationshintergrund befinden sich oftmals in multidimensionalen Problemlagen. Die persönlichen Ressourcen, individuellen
Kapazitäten und sprachlichen Hürden spielen eine große Rolle für den Erfolg bei der beruflichen (Neu-)Orientierung. Frühpädagogischen Berufsfeldern gehen eben jene Menschen als wertvolle Fachkräfte verloren, bei denen wichtige Informationen aus vielerlei Gründen nicht ankommen, ihre nächsten Teilschritte zum Erfolg nicht
deutlich werden oder für sie nicht gangbar sind. Diese Schieflage möchte das Projekt beseitigen, indem es den mit komplexen Herausforderungen konfrontierten Zielgruppen sowie den an der Berufsberatung und -einstieg beteiligten Akteur*innen ein effizientes Tool an die Hand gibt, um die beruflichen Chancen zu verbessern. Hierfür wird zunächst eine umfassende Untersuchung der Bedarfe und des Umfelds der Zielgruppen hinsichtlich der berufsorientierenden Thematik durchgeführt sowie eine Befragung der betroffenen Stakeholder*innen geleistet. Das Projekt verfolgt aufgrund von Projekterfahrungen des antragstellenden Trägers die These, dass
berufsorientierende Informationen für die Zielgruppen niedrigschwellig, ressourcenschonend, asynchron, nachhaltig und mehrsprachig gestaltet sein müssen, um zum Erfolg zu führen. Die Ergebnisse der beiden Ebenen des Projekts – die Stakeholder*innen-Analyse auf der einen Seite sowie die Ursachen- und Bedarfsanalyse der
Zielgruppen auf der anderen Seite – werden zum Ende des Entwicklungsprojekts abgeglichen. Durch diese Zusammenführung entsteht ein umfassendes Konzept für ein mögliches Modellprojekt. Dieses Konzept berücksichtigt die unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnisse aller Beteiligten, um ein wirksames und nachhaltiges Unterstützungsmodell zu entwickeln. Projektziele und beabsichtigte Wirkungen: Output: 1. Die beiden Zielgruppen (Alleinerziehende und Menschen mit Migrationshintergrund) nehmen an den Umfragen und Interviews zu ihren Bedarfen hinsichtlich ihres gewünschten Einstiegs in frühpädagogische Berufsfelder teil. 2.
Relevante Akteur*innen der (Berufs-)Beratung und frühpädagogischer Einsatzfelder nehmen an den Umfragen und Interviews zu Rahmenbedingungen und Beratungsbedarfen teil. 3. Die Ergebnisse der Umfragen werden von den Entwicklungspartner*innen gemeinsam analysiert und zu einem skizzenhaften Modellkonzept (z.B. mithilfe eines Entscheidungsbaums) für den digitalen ChancenBot zusammengeführt. Outcome: 1. Die im ChancenBot abbildbaren Informationen stellen sowohl für die Zielgruppen als auch für die Stakeholder*innen eine bedarfsgerechte Unterstützung dar. Die folgenden Wirkungsziele werden aufgrund der eingeplanten Ressourcen
erst im Rahmen eines sich anschließenden Modellprojekts verfolgt. 2. Die beiden Zielgruppen können ihre Ausgangslage durch die dargestellten niedrigschwelligen Informationen verbessern und erfahren ein positives Selbstwirksamkeitserlebnis: Sowohl digitale als auch analoge Kompetenzen erhöhen sich durch die eigenständige
Nutzung und eigenverantwortliche Problemlösung. 3. Relevante Akteur*innen der (Berufs-)Beratung und frühpädagogischer Einsatzfelder beurteilen den entwickelten ChancenBot als Mehrwert für ihre Arbeit. Impact-Ziele: 1. Das Projekt legt die Potenziale der beiden Zielgruppen für den bezirklichen Arbeitsmarkt, insbesondere
für frühpädagogische Berufe, offen. 2. Der ChancenBot trägt in erster Linie zur Reduzierung des Fachkräftemangels im frühpädagogischen Bereich und in zweiter Linie zur Lösung damit verbundener gesellschaftlicher Probleme bei (Einrichtungen, Familien, Verwaltung). 3. Die Zielgruppen werden in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe und Integration gestärkt. Die Vielfalt ihrer Lebenswege und Kulturen steht dem nicht im Wege, sondern wird als Bereicherung betrachtet.

Erzielte Ergebnisse und Wirkungen

Ergebnisse der Umfeldanalyse: Der frühpädagogische Bereich in Berlin ist weiterhin vom Fachkräftemangel betroffen, auch wenn die Anmeldezahlen in Kitas aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge rückläufig sind. Die Fachkraftquote sinkt (vgl. https://www.bertelsmannstiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2024/dezember/gute-kitas-brauchen-gutausgebildetes-personal-aber-die-fachkraft-quote-sinkt-vielerorts), und die geplanten Verbesserungen des Betreuungsschlüssels (vgl. https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/02/bildungssenatorin-guenthe-kita-betreuungverbesserung.html) sowie der bevorstehende Renteneintritt vieler erfahrener Fachkräfte könnten die Situation weiter verschärfen (knapp ein Viertel der Beschäftigten im Bereich Erziehung und Bildung sind älter als 54 , vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/ Pressemitteilungen/2025/01/PD25_N001_13.html). Eine kontinuierliche Fachkräftesicherung ist entscheidend für ein flächendeckendes Betreuungsangebot als Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und die Qualität frühpädagogischer Bildung – und letztlich für die Steigerung der Attraktivität des Berufsfeldes selbst. Denn der Erzieher*in-Beruf ist zwar zukunftssicher, gut bezahlt und bietet diverse Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, schreckt aufgrund der personalmangelbedingten herausfordernden Arbeitsbedingungen neue potenzielle Fachkräfte ab (vgl. z.B. "KitaKrisenbuch" der Rosa-Luxemburg-Stiftung https://www.rosalux.de/publikation/id/53148/kitakrisenbuch). Um Ausbildungsabbrüche und frühzeitige Berufswechsel zu vermeiden, ist neben der systematischen Verbesserung der Arbeitsbedingungen eine umfassende und realistische Berufsorientierung für den Erzieher*in-Beruf entscheidend. Zwar existieren in Berlin zahlreiche Beratungs- und Informationsangebote, jedoch sind diese oft fragmentiert und nicht immer leicht verständlich.

Ergebnisse der Bedarfsanalyse: Im Entwicklungsprojekt wurden insgesamt 82 Personen (Zielgruppe und Stakeholder) durch Interviews und Online-Befragungen zu Herausforderungen und Bedarfen im Orientierungs- und Informationsprozess mit Fokus auf Alleinerziehende und Menschen mit eigener Migrationserfahrung befragt. Als besonders hilfreich und notwendig wurden praxisnahe Einblicke in den Beruf durch Praktika und den Austausch mit Fachkräften und Auszubildenden bewertet. Die wichtigsten Rahmenbedingungen für Berufsorientierungsangebote sind eine gute Erreichbarkeit, zeitliche Flexibilität und Digitalität. Alleinerziehende benötigen aufgrund ihrer zeitlichen Beanspruchung kompakte, umfassende und zeitlich flexible Informationen, insbesondere zu Vereinbarkeits- und Finanzierungsaspekten. Menschen mit Migrationshintergrund haben einen erhöhten Bedarf an mehrsprachigen und verständlichen Informationen sowie an Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Ein digitales Tool wird dann als sinnvoll erachtet, wenn es eine Zentralisierung relevanter Informationen sowie die Abfrage individuell zugeschnittener Informationen ermöglicht. Als Handlungsempfehlungen für eine effektive Berufsorientierung wurden folgende Aspekte herausgearbeitet: effiziente Informationsbereitstellung, zielgruppen-spezifische Informationen, erfahrungsbasierte, partizipative Formate ergänzt um ein asynchrones, ressourcenschonendes, niedrigschwelliges und mehrsprachiges digitales Informations-Tool. 

Entwicklungspartner und wichtigste Kooperationspartner

Für das Entwicklungsprojekt wurde eine Partnerschaft mit der bezirklichen Beauftragten für Frauen und Gleichstellung und der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Tempelhof-Schöneberg geschlossen. Die Entwicklungspartnerschaft und Aufgabenverteilung sind unten unter „instrumentenspezifische
Inhalte“ dargestellt. Ausgehend von diesen drei Entwicklungspartner*innen integrieren wir das Netzwerk mit Berührungspunkten zu den Zielgruppen (Alleinerziehende und Menschen mit Migrationshintergrund), mit Schnittstellen zum Thema Beratung / Orientierung / Einstieg in frühpädagogische Berufsfelder im Bezirk und bei Bedarf auch darüber hinaus. Für das Projekt möchten wir gerne die Bezirksbeauftragte für Partizipation und Integration Tempelhof-Schöneberg einbeziehen, sowie den Zuständigen für bezirkliche Kindertagesbetreuung im Jugendamt. Sie könnten wertvolle Expertise aus verschiedenen Perspektiven für die Bearbeitung des Themas einbringen. Darüber hinaus hat wortlaut bereits gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Alleinerziehende und - damit verbunden - mit den Koordinierungsstellen für Alleinerziehende gemacht. Mit der bezirklichen Koordinatorin für Alleinerziehende hat bereits ein konstruktiver Austausch im Zuge der Antragstellung stattgefunden. Sie kennt die Bedarfe Alleinerziehender bestens und ist im Bezirk und darüber hinaus gut vernetzt. Sie ist Mitglied im Frauenbeirat und pflegt dort unter anderem zahlreiche Kontakte zu Multiplikator*innen im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte, was für die Einbeziehung unserer zweiten Zielgruppe hilfreich sein könnte. Unter anderem tauscht sie sich mit der Projektleiterin der Stadtteilmütter in Tempelhof-Schönberg aus. Wir haben mit ihr regelmäßigen gegenseitigen Input und Projekt-Updates im Falle einer Förderzusage vereinbart. Zwischen der Koordinatorin für Alleinerziehende und unseren Entwicklungspartner*innen Frau Schult und Frau Selge besteht bereits eine Kooperationsvereinbarung, so dass eine Einbindung über mehrere Kanäle möglich ist. Neben den öffentlichen Anlaufstellen (z.B. Jobcenter, Agentur für Arbeit, Quereinstiegsberatung der Senatsverwaltung) sollen andere Träger der Bildung- und Berufsberatung (z.B. Goldnetz, Jugendberufsagentur, SANQ e.V., agens Arbeitsmarktservice gGmbH) sowie Stadtteilmütter und Bildungsbotschafter*innen im Bezirk in das Projekt eingebunden werden. Die genannten Anlaufstellen sind sowohl für die Stakeholder*innen-Analyse als auch für die Ansprache der Zielgruppen relevant. Insbesondere für die Zielgruppen-Befragungen setzen wir auf bestehende Kooperationen mit Bildungseinrichtungen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. wortlaut kann hier auf ein solides Netzwerk an (Fach-)Schulen, Kitas und Familienzentren aufbauen, die in einem zukünftigen Modellprojekt auch als Durchführungsorte für Zielgruppenangebote von Nutzen sein könnten. Die bezirklichen Ansprechpartner*innen bei den BBWA stellen wichtige beratende Sparringspartner*innen für das Entwicklungsprojekt dar, v.a. hinsichtlich der Vermeidung von Doppelstrukturen und der Maximierung des Mehrwerts für den Bezirks. Die Entwicklungspartner*innen verfügen neben ihrem bezirklichen Netzwerk auch über relevante Kontakte in anderen Bezirken oder berlinweit. Wichtig ist uns das Projekt „MitWirkung“, welches alle Bezirke bei der bezirklichen Armutsstrategie begleitet und einen Austausch der Koordinierungsstellen für Armutsprävention fördert. Da der ChancenBot das Ziel einer vereinfachten und schnelleren Teilhabe am Arbeitsmarkt verfolgt, trägt es zur Armutsprävention bei. Eine Vernetzung ist also auch aus dieser Perspektive sinnvoll. Erfahrungsgemäß stehen auch die Beauftragten der bezirklichen Jobcenter miteinander im Austausch, um Bedarfe und Best-Practice Beispiele auszutauschen. Hier rechnen wir mit einer Hebelwirkung zur Bekanntmachung des ChancenBots und potenzieller Ausrollung des Produkts bei bezirklichem Erfolg. wortlaut führt in anderen Bezirken bereits Projekte für Eltern mit Migrationshintergrund durch, aus deren Erfahrungen das Entwicklungsprojekt profitieren kann.