



Das Modellprojekt „Brücke in die Zukunft – Engagement öffnet Türen“ verfolgt das übergeordnete Ziel, benachteiligte Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit zu stärken. Es setzt an einem zentralen Ort in Gropiusstadt an, aktiviert die Nachbarschaft, nutzt bestehende Netzwerke und schafft durch sozial innovative Ansätze einen nachhaltigen Mehrwert für den Sozialraum.
Projektziele im Überblick
• Empowerment und Selbstwirksamkeit vulnerabler Zielgruppen durch alltagsnahe, aktivierende Formate
• Schaffung eines inklusiven, kultursensiblen Begegnungsortes mit barrierearmen Zugängen und sozialräumlicher Verankerung
• Stärkung lokaler Kooperationen durch feste Netzwerkstrukturen und gemeinsame Verantwortung
• Aufbau nachhaltiger Teilhabe- und Beteiligungsformate, insbesondere durch freiwilliges Engagement, als Basis für Kompetenzerwerb und Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit
Projekt-Hypothese
Durch die gezielte Aktivierung der Anwohnenden und den Ausbau von Kooperationen kann im Sollmannweg 21 ein sozial inklusiver Raum entstehen, der insbesondere Menschen mit eingeschränkten Mobilitäts- und Teilhabemöglichkeiten erreicht.
Zielgruppen sind erwerbslose Menschen mit und ohne Behinderung, Personen mit eingeschränkter Mobilität oder sozialen Zugängen.
Ausgehend von der Bedarfsanalyse werden besonders Menschen adressiert, die bestehende Angebote nicht nutzen – sei es aus sprachlichen, sozialen oder physischen Gründen. Die Auswahl der Zielgruppen basiert auf sozialräumlichen Analysen sowie demografischen Daten (z. B. überdurchschnittlicher Anteil älterer Menschen mit Beeinträchtigung in dem Einzugsgebiet des Sollmannwegs).
• Persönliche Entwicklung: Stärkung von Selbstbewusstsein, Eigeninitiative, Alltagsstruktur
• Soziale Integration: Aufbau tragfähiger Beziehungen, Abbau von Isolation
• Berufliche Orientierung: Erwerb und Festigung arbeitsmarktrelevanter Kompetenzen
• Gesundheit & Wohlbefinden: Zugang zu stabilisierenden Angeboten (z. B. Bewegungs- und Kreativangebote).
Ziel ist die Förderung von Integration, Beschäftigungsfähigkeit und Gemeinschaftssinn.
Gesellschaftliche Wirkung (Impact):
• Förderung eines inklusiven Sozialraums mit aktiver Beteiligung und Verantwortung der Nachbarschaft
• Verbesserung des sozialen Klimas in Gropiusstadt durch Engagement, Selbstwirksamkeit und Arbeitsmarktintegration.
• Stärkere Aktivierung von „leisen Gruppen“, die durch herkömmliche Maßnahmen nicht erreicht werden
Beauftragte für Menschen mit Behinderungen Neukölln, Sportclub Lebenshilfe e.V., Wohnstättenwerk, Campus Efeuweg, Lebendige Gropiusstadt, Frizzi-Treff
