

Projektziel ist es, erwerbslose Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen und Fürsorgeverpflichtung, unabhängig von ihrem Bildungsniveau, zu aktivieren, eine berufliche Orientierung aufzeigen und damit auch eine persönliche Perspektive bieten. Wir wollen unserer Zielgruppe die verantwortungsvolle Arbeit als Schulbegleiter*innen näherbringen und ihr Interesse für soziale Berufe, für welche aktuell ein großer Fachkräftemangel vorliegt, wecken. Das Ziel ist es, mindestens 50 % der Teilnehmenden in den ersten Arbeitsmarkt bzw. in eine zielgerichtete Weiterbildungsmaßnahme, die im ersten Arbeitsmarkt mündet, zu vermitteln.Nach erfolgter Akquise und ausführlichen Kompetenzfeststellungen per Fragebogen und persönlichen Gesprächen im ersten Projektmonat beginnen im Anschluss unsere Treffen, in welchen die TN 3x wöchentlich à 2 Stunden unter Moderation mit teambildenden Methoden und Entspannungsübungen auf die Projektinhalte vorbereitet werden. Ab der 5. TN-Woche wird der Zeitumfang von 2 auf 3 Stunden erhöht, um die Wissensaufnahme zu erhöhen und um zunehmend in einen strukturierten „Berufsalltag“ zu kommen. Die moderaten Lerninhalte werden SMART (spezifisch/messbar/angemessen/realistisch/terminiert), entsprechend der Zielgruppe, vermittelt. Um allen Teilnehmenden eine erfolgreiche Projektumsetzung zu gewährleisten, werden alle pädagogischen Maßnahmen und Lerneinheiten, individuell mit einer großen Methodenauswahl strukturiert und mit einer erwachsenengerechten, handlungsorientierten Methodik und Didaktik umgesetzt, bspw. als Frontalunterricht (beamerunterstützt) als auch in Gruppen, je nach Thematik und Bedarf. Die Leistungsentwicklung wird dokumentiert. Zum Projektende erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmezertifikat mit den vermittelten Inhalten. Zur Signalisierung von Verbindlichkeit wird mit allen Teilnehmenden eine Teilnahmevereinbarung abgeschlossen. Dies soll motivieren, die angestrebte Zielstellung zu erreichen.
Das Projekt wendet sich an (langzeit-)arbeitslose Frauen und Männer unabhängig von ihrem Bildungsniveau, alleinerziehend, oftmals Migrationshintergrund, empathisch, welche sich mit einer sozialen Tätigkeit identifizieren können und Freude im Umgang mit benachteiligten Kindern haben. Die Projektinhalte werden in Teilzeit vermittelt. Somit können alle mit Fürsorgeverpflichtung oder mit pflegebedürftigen Familienmitgliedern, dauerhafter ärztlicher Behandlung usw. an diesem Projekt teilnehmen.
Projektziel ist es, erwerbslose Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen und Fürsorgeverpflichtung, unabhängig von ihrem Bildungsniveau, zu aktivieren, eine berufliche Orientierung aufzeigen und damit auch eine persönliche Perspektive bieten. Wir wollen unserer Zielgruppe die verantwortungsvolle Arbeit als Schulbegleiter*innen näherbringen und ihr Interesse für soziale Berufe, für welche aktuell ein großer Fachkräftemangel vorliegt, wecken.
Das Ziel ist es, mindestens 50 % der Teilnehmenden in den ersten Arbeitsmarkt bzw. in eine zielgerichtete Weiterbildungsmaßnahme, die im ersten Arbeitsmarkt mündet, zu vermitteln.
Konkret in Zahlen bedeutet unser Ergebnis:
- 2 TN werden bei unserem Kooperationspartner (EBG gGmbH) in ein SV-pflichtiges Arbeitsverhältnis als Schulbegleiter*innen vermittelt (siehe Projektteil 2 – Kooperationen)
- 3 TN gehen im Anschluss in eine Umschulungs- bzw. Weiterbildungsmaßnahme
- 3 TN werden in ein Coachingverhältnis aufgenommen
Ein weiteres positive Ergebnis dieses Projektes, wird sich auf eine andere Zielgruppe auswirken:
Viele Kinder sind von sozialen, psychischen und physischen Problemen betroffen. Das macht einen alltäglichen Schulablauf mit angemessener Schulbildung sehr schwierig. Viele Schulen benötigen daher Schulbegleiter*innen die mit Empathie und sozialer Kompetenz den Schulbesuch von benachteiligten Kindern unterstützen und begleiten.
Im Projekt gab es:
- 3 Abbrüche aufgrund persönlicher Problemlagen ohne Erlangung der Qualifizierung,
- 13 Abschlüsse der Qualifizierung
Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt bzw. Weiterbildung zum 1. Arbeitsmarkt: geplant: 50 %, erreicht: 69,23 %
Vermittlung in ein sv-pflichtiges Arbeitsverhältnis als Schulbegleitende: geplant: 2 TN, erreicht: 1 TN
Vermittlung in ein sv-pflichtiges Arbeitsverhältnis, Minijob: geplant: 0 TN, erreicht: 4 TN
Beginn einer Umschulung- bzw. Weiterbildung: geplant: 3 TN erreicht: 5 TN
Aufnahme in ein Coachingverhältnis: geplant: 3 TN, erreicht: 0 TN
Eine Teilnehmerin ist wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt und wurde somit bei der Auswertung nicht berücksichtigt.
An Umschulungs-/Weiterbildungsmaßnahmen wurde primär in weiterführende Sprachkurse (5) und ein Studium im sozialen Bereich vermittelt. Für einige TN sind Angebote für Coachingmaßnahmen bei unserem Kooperationspartner EBG beantragt worden. Lyra Marzahn e. V. unterstützt die ehemaligen Teilnehmenden weiterhin ehrenamtlich bei bürokratischen Wegen. Im Zuge des Projektes entwickelte sich ein soziales Netzwerk zwischen den Teilnehmenden an sich, als auch zwischen TN und den beteiligten Trägern. Dies spiegelt sich bspw. bei gemeinsamen kulturellen Veranstaltungen wider.
Erwähnenswert sei, dass die Variante der Durchführung der Maßnahme in Teilzeit von den Teilnehmenden sehr gut angenommen und auch sehr gut umgesetzt werden konnte. Grade im Bezug auf Alleinerziehende war unsere konzeptionelle Ausrichtung folgerichtig. Die Teilnehmenden hatten dadurch weniger Druck bezüglich der Kinderbetreuung und konnten ihren adäquaten Alltagsrhythmus - auch im Hinblick auf die Fluchterfahrungen und gleichzeitiger Durchführung von Integrations-/Sprachkursen - finden. Dies wirkte sich positiv auf die Lernentwicklung und zeitliche Steigerung im (wieder-)beginnenden Berufsleben aus.
Europäisches Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft gGmbH Regionales Kompetenzzentrum Berlin KulturBrauerei Haus 4 Schönhauser Allee 36 10435 Berlin, LYRA Marzahn e. V. Grevesmühlener Straße 24 13059 Berlin
