

In der Konzeptphase wollen wir gemeinsam mit Kooperationspartner*innen das Modellprojekt "Lernende Netzwerke im Mehrwertvoll Sharehouse" entwickeln, das im Anschluss als Reallabor umgesetzt werden kann.
Während der viermonatigen Konzeptphase kommen die Akteur*innen als Gruppe in Präsenz sowie online regelmäßig zusammen, um das Modellprojekt zu entwickeln. Dabei geht es zunächst darum, die Perspektive der teilnehmenden Kooperationspartner*innen zu verstehen und zu erfahren, welche Bedarfe und Ziele sie haben. Anschließend lernen die Kooperationpartner*innen, wie man einen Nachhaltigkeitsprozess strategisch sinnvoll umsetzen kann. Diese beiden Punkte gilt es dann gezielt miteinander zu verknüpfen.
Bereits in der Konzeptphase sind Vertretende marginalisierter Gruppen, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Verwaltungen Teil des Planungsteams, um sie direkt von Anfang an einzubinden. Wir wollen die Werte des Lernenden Netzwerkes schon in der Konzeptphase leben und gemeinsam entwickeln, wie das Modellprojekt erfolgreich umgesetzt werden kann.
Den Abschluss bildet eine kleine Variante der Mehrwertvoll-Bühne als gemeinsames Kulturformat, bei dem die Arbeitsergebnisse präsentiert werden und die Kooperationspartner*innen gemeinsam nach vorn blicken. (Es darf nichts drin sein, was es schon gibt. Daher würde ich das umformulieren: Den Abschluss bildet eine Bühne als gemeinsames Kulturformat, bei dem die Arbeitsergebnisse präsentiert werden und die Kooperationspartner*innen gemeinsam nach vorn blicken.
Die Zielgruppe der Konzeptphase besteht aus den Kooperationspartner*innen und weiteren Akteur*innen, die am Planungsprozess beteiligt sind:
Kooperationspartner*innen:
- Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg (OESPK) als kommunale Kooperationspartnerin
- Kopf, Hand + Fuß gGmbH als gemeinnützige Organisation mit Expertise im Bereich Inklusion und Teilhabe
- Ernährungsrat Berlin mit Expertise im Bereich klima- und sozialgerechte Ernährung
Weitere Gesprächspartner*innen:
- Akteur*innen der Wirtschaft im Bezirk (BBWA, Netzwerk Grüner Hirsch, Unternehmensnetzwerk Südkreuz, Jobcenter)
- Expert*innen aus der Nachhaltigkeitsberatung und aus den Bereichen Migration und Behinderung.
- Zivilgesellschaftliche Akteure aus ganz Berlin.
Die Konzeptphase zielt darauf ab, folgende konkrete Ergebnisse zu erarbeiten:
1. Zielsetzung für das Modellprojekt:
- Konkrete Zielsetzungen hinsichtlich Zeitrahmen, Methodik und angestrebter Ergebnisse für das spätere Reallabor
- Entwicklung durch Recherchearbeit sowie direkte Gespräche und Interviews
2. Identifikation von Herausforderungen:
- Erfassung der Herausforderungen bei den Teilnehmenden in Bezug auf verschiedene Handlungsfelder der Nachhaltigkeit
- Entwicklung von Lösungsansätzen für die Lernenden Netzwerke im Modellprojekt
- Ermittlung notwendiger Bedingungen für die Teilnahme verschiedener Stakeholder und marginalisierter Gruppen
3. Konzept für Nachhaltigkeitsprozesse in Lernenden Netzwerken:
- Entwicklung eines Konzepts, wie gemeinsame Nachhaltigkeitsprozesse gestaltet werden können
- Berücksichtigung der Bedarfe und Ziele der Gruppe sowie einzelner Akteur*innen
- Klärung, welche Teile als Gruppe bearbeitet werden können und welche individuell
- Entwicklung von Workshop- und Kommunikationsformaten für den Wissenstransfer gemeinnütziger Organisationen
4. Infrastruktur und Barrierefreiheit:
- Entwicklung der Anforderungen an Räumlichkeiten und technische Voraussetzungen
- Erfassung notwendiger Barrierefreiheit für verschiedene Partner*innen
- Sensibilisierung der Konzeptgruppe für Inklusion und Teilhabe
- Konzept für barriearme Öffentlichkeitsarbeit
5. Wirkungsanalyse und Evaluation:
- Entwicklung eines Modells zur Wirkungsanalyse
- Planung des Projekts für systemische Wirkung und Verstetigung
6. Kommunikationskonzept:
- Erarbeitung eines Außenauftritts für das Modellprojekt
- Planung der Öffentlichkeitsarbeit
- Konzept für transparente Kommunikation von Fortschritten und Hürden
- Einrichtung von Verteilern für den Austausch
7. Partner*innen-Netzwerk:
- Aktivierung weiterer Partner*innen für das Modellprojekt
- Erfassung von Bedarfen und Mehrwert-Erwartungen potentieller Teilnehmender
- Aufbau eines Beirats zur regelmäßigen Beratung
8. Qualifizierungskonzept:
- Entwicklung eines Konzepts zur Einbindung und Qualifizierung der Teilnehmenden im späteren Reallabor
- Festlegung von Bedingungen und Prüfungen für die Qualifikation
9. Finanzplanung:
- Ermittlung der benötigten Finanzmittel für das anschließende Reallabor
- Klärung von Kompetenzen und Kapazitäten der Partner*innen
10. Gemeinsamer Abschluss:
- Durchführung einer Abschlussbühne
- Präsentation der Arbeitsergebnisse
- Einladung der Communities der Teilnehmenden, aller Partner*innen, weiterer Akteur*innen im Bezirk sowie Nachbarschaften
Wirkungen der Konzeptphase:
- Gemeinsames Verständnis für die Perspektiven und Bedarfe aller Akteur*innen
- Voneinander lernen und Vernetzung der Kooperationspartner*innen
- Leben der Werte des Lernenden Netzwerks bereits im Entwicklungsprozess
- Sensibilisierung für Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit
- Grundlage für ein erfolgreiches Modellprojekt/Reallabor
- Übersetzung der Ergebnisse in den finalen Antrag für die Entwicklungsphase
Während der viermonatigen Konzeptphase wurden folgende Ergebnisse erzielt:
1. Zielsetzung für das Modellprojekt:
- Konkrete Zielsetzungen hinsichtlich Zeitrahmen, Methodik und angestrebter Ergebnisse für das spätere Reallabor wurden erarbeitet
- Die Entwicklung erfolgte durch umfangreiche Recherchearbeit sowie direkte Gespräche und Interviews mit allen relevanten Akteur*innen
2. Identifikation von Herausforderungen:
- Die Herausforderungen bei den Teilnehmenden in Bezug auf verschiedene Handlungsfelder der Nachhaltigkeit wurden erfasst
- Lösungsansätze für die Lernenden Netzwerke im Modellprojekt wurden gemeinsam entwickelt
- Die notwendigen Bedingungen für die Teilnahme verschiedener Stakeholder und marginalisierter Gruppen wurden ermittelt
3. Konzept für Nachhaltigkeitsprozesse in Lernenden Netzwerken:
- Ein umfassendes Konzept wurde entwickelt, wie gemeinsame Nachhaltigkeitsprozesse gestaltet werden können
- Die Bedarfe und Ziele der Gruppe sowie einzelner Akteur*innen wurden berücksichtigt
- Es wurde geklärt, welche Teile als Gruppe bearbeitet werden können und welche individuell
4. Infrastruktur und Barrierefreiheit:
- Die Anforderungen an Räumlichkeiten und technische Voraussetzungen wurden entwickelt
- Die notwendige Barrierefreiheit für verschiedene Partner*innen wurde erfasst
- Die Arbeitsgruppe wurde für Inklusion und Teilhabe sensibilisiert
- Ein Konzept für barriearme Öffentlichkeitsarbeit wurde erarbeitet
5. Wirkungsanalyse und Evaluation:
- Ein Modell zur Wirkungsanalyse wurde entwickelt
- Das Projekt wurde so geplant, dass es eine systemische Wirkung erreichen kann und eine Perspektive der Verstetigung hat
6. Kommunikationskonzept:
- Ein Außenauftritt für das Modellprojekt wurde erarbeitet
- Die Öffentlichkeitsarbeit wurde strategisch geplant
- Ein Konzept für transparente Kommunikation von Fortschritten und Hürden wurde entwickelt
- Verteiler für den Austausch wurden eingerichtet
7. Partner*innen-Netzwerk:
- Weitere Partner*innen für das Modellprojekt wurden aktiviert
- Bedarfe und Mehrwert-Erwartungen potentieller Teilnehmender wurden erfasst
- Ein Beirat zur regelmäßigen Beratung wurde aufgebaut
8. Qualifizierungskonzept:
- Ein Konzept zur Einbindung und Qualifizierung der Teilnehmenden im späteren Reallabor wurde entwickelt
- Bedingungen und Prüfungen für die Qualifikation wurden festgelegt
9. Finanzplanung:
- Die benötigten Finanzmittel für das anschließende Reallabor wurden ermittelt
- Kompetenzen und Kapazitäten der Partner*innen wurden geklärt
10. Gemeinsamer Abschluss:
- Eine Abschlussbühne wurde erfolgreich durchgeführt
- Die Arbeitsergebnisse wurden präsentiert
- Ein gemeinsamer Auftakt für das neue Jahr und das Reallabor wurde geschaffen
- Die Communities aller Partner*innen, weitere Akteur*innen im Bezirk sowie Nachbarschaften wurden eingeladen und erlebten einen inspirierenden, aktivierenden Abend
Wirkungen der Konzeptphase:
- Ein gemeinsames Verständnis für die Perspektiven und Bedarfe aller Akteur*innen wurde geschaffen
- Die Kooperationspartner*innen lernten voneinander und vernetzten sich intensiv
- Die Werte des Lernenden Netzwerks wurden bereits im Entwicklungsprozess gelebt
- Alle Beteiligten wurden für Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit sensibilisiert
- Eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Modellprojekt/Reallabor wurde geschaffen
- Die Ergebnisse wurden in den finalen Antrag für die Entwicklungsphase übersetzt
Das anschließende Modellprojekt „Lernende Netzwerke im Mehrwertvoll Sharehouse“ basiert auf einer breit abgestützten Entwicklungspartnerschaft, die zentrale Perspektiven für eine sozial-ökologische Transformation miteinander verknüpft. Die Kooperation mit der Organisationseinheit Sozialraumorientierte Planungskoordination (OE SPK) im
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, der Kopf, Hand + Fuß gGmbH und dem Ernährungsrat Berlin e.V. bildet das tragende Fundament des Projekts. Die OE SPK bringt sich mit ihrer fachlichen Expertise und langjährigen Netzwerken im Bezirk ein, insbesondere zu Verwaltung, Politik, Sozialarbeit und anderen relevanten Institutionen.
Die Kopf, Hand + Fuß gGmbH ist eine erfahrene Partnerin im Bereich Inklusion, barrierearmer Bildung und Leichter Sprache. Sie begleitet insbesondere die Gestaltung der Qualifizierungsformate und der Öffentlichkeitsarbeit und berät uns bei der Ermöglichung der Teilhabe der Teilnehmenden. Der Ernährungsrat Berlin wiederum steht für transformative Bildungsarbeit und Wissenstransfer im Bereich nachhaltiger Ernährung und bringt fachliche Tiefe und Praxisnähe in das Reallabor ein. Diese enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit wurde bereits in der Konzeptphase aufgebaut, in Planungswerkstätten erprobt und soll nun in der Modellphase verstetigt und erweitert werden. Alle Partner*innen sind mit eigenen Netzwerken im Bezirk und auf Landesebene aktiv und werden diese einbringen – etwa durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Einladung von Organisationen oder Mitwirkung im Transferprozess. Darüber hinaus besteht eine breite Vernetzung mit weiteren Akteur*innen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg und darüber hinaus (Unternehmen, Verbände, gemeinnützige Organisationen, Verwaltungen und weitere).
Zur strategischen Begleitung des Projekts wird ein projektbegleitender Beirat akquiriert, der im Modellprojekt aktiv wird. Dieser wird sich aus Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Fachöffentlichkeit zusammensetzen. Ziel ist es, das Projekt aus verschiedenen Perspektiven zu spiegeln, zu stärken und weiterzuentwickeln. Der Beirat wird außerdem zur Sichtbarmachung, Verbreitung und Skalierbarkeit der Projektergebnisse beitragen, indem er eigene Netzwerke öffnet und relevante Impulse in die Weiterentwicklung des Konzepts einbringt.
Das Projekt ist grundsätzlich offen für weitere Partnerschaften.
