Miro nevo drom – Neue Chancen für Roma in Berlin-Mitte

Miro nevo drom - Neue Chancen für Roma in Berlin-Mitte
Bezirk
Mitte
Träger
Stiftung SPI
Belforter Straße 20
10405 Berlin
Deutschland
Geschäftsbereich Lebenslagen, Vielfalt & Stadtentwicklung
Projektadresse
Miro nevo drom
Belforter Straße 20
10405 Berlin
Deutschland
Kontakt / Ansprechpartner*in
Jana Drescher
Projektleitung
0173 1588381
0173 1588381
Stiftung SPI
Mihaela Zatreanu
Projektkoorinatorin
0176 24383506
0176 24383506
Stiftung SPI / Kulturen im Kiez
Laufzeit:01.01.2026-30.06.2026
Förderprogramm:LSI 2025/2 (Entwicklungsprojekte)
Beantragte Fördersumme:46.434,78
Kurzbeschreibung

Das Entwicklungsprojekt „Miro nevo drom“ zielt darauf ab, von Armut, sozialer Ausgrenzung und Benachteiligung betroffene Rom:nja in Berlin-Mitte zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen und den wichtigsten Akteur:innen neue Wege für einen verbesserten Zugang zum Wohnungsmarkt, Bildung und Ausbildung sowie zu regulärer Beschäftigung zu erarbeiten. Es soll hinterfragt werden, an welchen Zugängen die Personen interessiert sind und auf welche Weise Angebote besser zugeschnitten werden können. Es wird ein interdisziplinäres Netzwerk aus Mitgliedern der Communities, Selbstorganisationen, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft aufgebaut. In einem partizipativen Veranstaltungsformat äußern alle Akteur:innen ihre Ziele und Perspektiven und arbeiten gemeinsam fokussiert an Lösungen. 

Zielgruppe

von Armut, sozialer Ausgrenzung und Benachteiligung betroffene Rom:nja in Berlin-Mitte

Beabsichtigte Ergebnisse und Wirkungen
  • Etablierung und Aktivierung eines disziplinären Netzwerks aus Mitgliedern der Communities, Selbstorganisationen, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft
  • Teilhabe von sonst ungesehenen Personen und Gruppen
  • Erfassung der Perspektiven und Ziele der Betroffenen
  • Abgleich realistischer Möglichkeiten in Berlin-Mitte für verbesserten Zugang zum Wohnungsmarkt, Bildung und Ausbildung sowie zu regulärer Beschäftigung
  • Sammlung verlässlicher Daten zur Entwicklung eines Modellkonzepts zur realistischen Verbesserung der Situation der Rom:nja in Berlin-Mitte
Entwicklungspartner und wichtigste Kooperationspartner

Unser wichtigster Partner ist der Verein Kulturen im Kiez e.V.. Mit langjähriger Erfahrung in der Beratung und Unterstützung neu zugewanderter Familien aus EU-Ländern und einem reichen Netzwerk ist Kulturen im Kiez ein unverzichtbarer Partner dieses Vorhabens.  Auf kommunaler Ebene kooperieren wir eng mit dem Büro für Partizipation und Integration  und dem Amt für Soziales des Bezirksamts Mitte. Diese Partner sind wichtig, um die Perspektiven und Bedarfe des Bezirks zu vertreten. Wir sind interessiert an der  Erweiterung der Kooperation um das Ordnungsamt und dem Jugendamt Berlin Mitte. Im Bereich der Selbstorganisationen möchten wir den Beirat der Sinti und Roma in Deutschland, die Hildegard-Lagrenne-Stiftung sowie die Vereine Amaro Foro e.V. und Mingu Jipen e.V. in unser Netzwerk einbinden. Sie bringen wertvolle Perspektiven und Erfahrungen der Rom*nja und Sint*ize in Deutschland ein. Amaro Foro e.V. und die Hildegard-Lagrenne-Stiftung verfügen darüber hinaus über langjährige Erfahrungen in der Sozialberatung von eingewanderten Rom*nja aus EU-Staaten im Land Berlin und werden den Prozess mit dieser Perspektive bereichern. Als freie Träger möchten wir die Berliner Stadtmission und KLIK e.V. einbeziehen. Beide verfügen über profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeit mit eingewanderten Rom*nja aus Ost- und Südeuropa in Berlin Mitte, vor allem im Bereich der Wohnungslosigkeit. Eine Zusammenarbeit mit der GSE gGmbH ist anberaumt. Die Einbeziehung einer Wohnungsbaugesellschaft (WBM, Gewobag o.a.) und die Zusammenarbeit mit der Grün Berlin GmbH wird angestrebt. Zudem werden das Jobcenter Mitte, die Polizei und die DB Sicherheit angesprochen. Diese Partner können ihre Perspektiven rund um Wohnraum, Stadtentwicklung und Arbeitsmarktintegration einbringen und den Prozess langfristig unterstützen.

Insgesamt streben wir eine enge Vernetzung mit möglichst vielen verschiedenen Partner:innen an, um gemeinsam nachhaltige und inklusive Lösungen zu entwickeln.